Supervision für Pflegeeltern
Handlungssicherheit wieder herstellen


➜ Worum geht es?
Pflegeltern leben in komplexen Systemen, da die Familien der Pflegekinder mehr oder weniger offen immer eine Rolle spielen. Pflegeltern sind Erziehungsprofis und Eltern, sind AuftragnehmerInnen des Jugendamtes und der Familie. Pflegekinder machen häufig bei Übergängen von einer Entwicklungsstufe in die nächste auf ihre besonderen Anstrengungen im Umgang mit Nähe und Distanz, Loyalität und Autonomie aufmerksam – mal mehr, mal weniger dramatisch.
➜ Was können Sie erwarten?
Die Supervision, i.d.R. monatliche Gespräche, lässt familiäre Dynamiken unter Einbezug der eigenen und der kindlichen Biografien/Störungsbildern, Glaubenssätze, (verdeckter Aufträge) und Werte verstehen.
➜ Was verändert sich?
Sie werden sich Ihrer persönlichen und professionellen Ressourcen im Umgang mit Ihren Pflegekindern bewusster, stellen Zusammenhänge zwischen Ihren Lebenszielen, Ihrem Rollenverständnis, den Anliegen der Pflegekinder und den öffentlichen Aufträgen her und treffen so bestenfalls tragfähige Entscheidungen für die familiäre Zukunft.

Adressaten
Pflegeeltern, die feststellen, dass ihre Pflegekinder auf unzureichende elterliche Orientierung insbesondere vor dem Hintergrund ihrer Biografie aufmerksam machen und die deshalb auf sozialpädagogische oder familientherapeutische Impulse angewiesen sind, um die familiäre Dynamik zu beruhigen und mögliche Lösungswege für eine gesunde Identitätsentwicklung der Kinder zu konkretisieren.

Dauer
Die Supervision ist bei monatlichen Gesprächen üblicherweise auf eine maximale Dauer von 2 Jahren angelegt.

Antrag und Kosten
Die Kosten übernimmt das Jugendamt
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