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Aufsuchende Familentherapie

Um wieder auf Kurs zu kommen

Illustration: Haus – Symbol für aufsuchende Familientherapie.
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Worum geht es?

Unsere über 20-jährige Erfahrung zeigt: Eltern schöpfen in familiären Krisen neue Kraft aus therapeutischen Impulsen – weil sie ihren Kindern wieder mit Verständnis und Wertschätzung begegnen möchten. Häufig liegen (chronifizierten) Krisen biografische Belastungen, psychische Erkrankungen, Sucht, Trennungen oder Traumata zugrunde. Kinder brauchen in solchen Situationen besondere Impulse der Eltern, um sich emotional gesund weiterzuentwickeln. Eltern können die Dynamik gelassener steuern, wenn sie Zusammenhänge verstehen und ihre Rollen stärken.

Was können Sie erwarten?

Während der Dauer der Zusammenarbeit sehen wir uns mit den Eltern in gemeinsamer Verantwortung, insbesondere mit Blick auf familiäre Glaubenssysteme und Werte, biografische Prägungen und Rollenverständnis, Identitäten und Fähigkeiten 

  • die Bedarfe jedes Familienmitglieds wahrzunehmen, 

  • mögliche biografische Zusammenhänge zu verstehen, 

  • herausforderndes Verhalten neu einzuordnen,

  • Ressourcen zu erschließen, 

  • Veränderungen zu erproben und 

  • Bilder der familiären Zukunft zu entwickeln.

 

Die probatorischen Gespräche schaffen das nötige Arbeitsbündnis. Erste Hypothesen und sinnvolle Settings werden erarbeitet. Wir klären fortlaufend die Anliegen aller Beteiligten und geben vielfältige kreative Impulse zur Erreichung der formulierten Ziele. Gemeinsame Bilanzierungen evaluieren die Zusammenarbeit.

Was verändert sich?

Die Eltern nehmen dysfunktionale Muster wahr, verstehen die Funktion des kindlichen Verhaltens, schärfen ihren Blick auf Ressourcen, entwickeln ihre elterlichen Rollen und die gemeinsame Präsenz weiter und können so ihre Beziehungs- und Bindungsangebote wieder mit angemessener Leichtigkeit gestalten. Die Kinder und Jugendlichen sind emotional entlastet und können ihre Entwicklungsaufgaben bewältigen. Erziehungspartnerschaften und Angebote im Sozialraum stärken Eltern und Kinder.

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Adressaten

Familien mit Kindern und Jugendlichen, die sich in anhaltend belastenden oder chronifizierten Krisen befinden.

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Dauer

Die AFT wird gemäß Leistungsvereinbarung mit dem Amt für Jugend für einen Zeitraum von 8 Monaten angeboten. Die 6-8 wöchige Probatorik dient der Konkretisierung der therapeutischen Ziele. Etwa 4 Wochen vor Abschluss findet ein HPG zur Bilanzierung und ggf. Klärung sinnvoller Anschlusshilfen statt. 

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Antrag und Kosten

Die aufsuchende Familientherapie muss grundsätzlich vom Kostenträger, dem zuständigen Jugendamt, für notwendig und geeignet befunden werden.

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Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein erstes Gespräch:

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