Traumapädagogik / Traumazentrierte Beratung
Ängste überwinden - Vertrauen gewinnen

Zielgruppe

Sie treffen in Ihrem beruflichen Alltag auf Kinder, Jugendliche und Eltern, die traumatische Ereignisse bewältigen müssen, um sich gesund weiter entwickeln zu können?
Sie wollen Ihre Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Traumafolgestörungen erweitern?

Sie arbeiten nach einem (Fach-) Hochschulstu- dium oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung seit mindestens drei Jahren in einem sozialadministrativen, erzieherischen oder pflegerischen Beruf?

  • Unser Weiterbildungsteam mit langjährigen Erfahrungen in psychiatrischen/therapeu- tischen und pädagogischen Praxisfeldern lädt Sie ein,
  • eine wertschätzende, ressourcenorientierte Haltung im Umgang mit traumatisierten Menschen einzunehmen,
  • die Wirksamkeit der systemischen, verhaltenstherapeutischen, imaginativen und körperori- entierten Methoden zu erfahren,
    vielfältige Verfahren der Stabilisierung und Resilienzförderung in Ihr Handlungskonzept zu integrieren und
  • Ihrer Selbstfürsorge angemessene Beachtung zu schenken.

 

Ziele und Art der Weiterbildung

Die Integration von systemischen und hypnotherapeutischen Methoden, der ressourcen- orientierten und kognitiven Verhaltenstherapie, der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie und körperorientierten Verfahren soll

  • Ihr Verständnis für Traumafolgestörungen erweitern,
  • ein ressourcen- und prozessorientiertes Arbeitskonzept fördern,
  • Ihre Handlungsoptionen im Umgang mit traumatisierten Menschen ausbauen,
  • die Zusammenarbeit mit beteiligten Professi- onen erleichtern,
  • Ihrer Selbstfürsorge angemessen Beachtung schenken

und so Ihre Arbeitszufriedenheit stärken.

Die Weiterbildung findet in ca 1,5 Jahren berufsbegleitend in sechs 2 bis 3-tägigen Modulen, 96 UE (Unterrichtseinheiten), Super- vision (24 UE) und ggf. einem Abschlusskolloquium statt.

Nach Teilnahme an allen Modulen erhalten Sie das WISL Zertifikat:
„TRAUMAPÄDAGOGIK UND TRAUMA- ZENTRIERTE BERATUNG“

Für die Zertifizierung der DeGPT/BAG Traumapädagogik als
„TRAUMAPÄDAGOGE/PÄDAGOGIN UND TRAUMAZENTRIERTE FACHBERATER/- BERATERIN“
sind drei Fallvorstellungen oder eine Projekt- vorstellung und die Teilnahme an einem Abschlusskolleqium erforderlich.

Inhalte der Weiterbildung

Modul 1
Grundlagen und Basisstrategien in der Beratung – Psychoedukation, Neurobiologie der Psychotrau- matologie, Behandlung von Traumafolgestörun- gen, spezifische Möglichkeiten der Resilienzförde- rung und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge. (16 UE)

Modul 2
Basisstrategien in Beratung, Pädagogik und Therapie, Behandlungsverfahren, Selbstfürsorge und Techniken psychischer Stabilisierung und Affektregulation (16 UE)

Modul 3
Praxis und Reflexion, traumazentrierte Grundla- gen und Beziehungsgestaltung in Pädagogik und Beratung (16 UE); 1 Supervisionstag (SV-Tag)

Modul 4
Soziale Stabilisierung und Voraussetzungen und Möglichkeiten interaktioneller Elemente der Stabilisierung, traumaspezifische Kriseninterven- tion bei dissoziativen Zuständen, selbstschädi- gendem und suizidalem Verhalten (16 UE)

Modul 5
Techniken körperlicher Stabilisierung und Traumabearbeitung und Integration in berateri- schen und pädagogischen Kontexten, Unterschied der Traumaarbeit in Psychotherapie, Beratung und pädagogischen Arbeitsfeldern, Unterstüt- zung und Begleitung spontaner Traumaverarbei- tungsprozesse (16 UE); 1 Supervisionstag

Modul 6

Supervisionstage

Modul 7 

Reflexion der eigenen beruflichen Rolle in Bezug auf Biografie und Gegenwart (16 UE)

Modul 8 

Abschlusskolloquium

 

Termine, Kosten, Anmeldung